Schloss Herrenhausen, Hannover
Wettbewerb: 2010 / 1.Preis
Bauherr: IVA/Volkswagenstiftung
Fertigstellung: 2012
Planungsbeginn: Juni 2010
Baubeginn Verbau / Baugrube: September 2010
Baubeginn Rohbau: März 2011
Der Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen an seiner authentischen Stelle wird mit dem originalgetreuen Wiederaufbau der Fassade nach Entwürfen von Georg Friedrich Laves konsequent umgesetzt.
Die innere Struktur des Schlosses erfährt eine neue Interpretation der historischen Strukturen, so dass ein modernes, multifunktionales Tagungszentrum und klassische Museumsräume entstehen.
Das harmonische Zusammenspiel von Historie und moderner Architektur ist auch im Innern der Schwerpunkt des Entwurfes. Die neuen Räume im Haupttrakt des Schlosses werden so angeordnet, dass die historischen Raumfluchten - die Enfilade - zitiert werden.
Das Obergeschoss ist geprägt durch den großen Festsaal, der an historischer Stelle im Zentrum des Schlosses liegt und über die große Freitreppe mit dem Ehrenhof verbunden ist. In das neu interpretierte Rasenparterre im Ehrenhof werden zwei Lichthöfe integriert, die das Auditorium und das Foyer im Untergeschoss umfassen.
Der neue Hörsaal erhält durch diese Beziehung zu den beiden Innenhöfen und seine „leichte“ Architektursprache eine helle, moderne Atmosphäre. Gleichzeitig werden über die Innenhöfe Blickbeziehungen zum Schlossbaukörper geschaffen.